Vorteile von Wintergärten in der kühlen Jahreszeit

Wintergärten dienen meist der Erweiterung des Wohnraums und als Aufenthaltsbereich in der kalten Jahreszeit. Der Verglasung kommt dabei die wichtige Rolle zu, Licht und Wärme ins Innere zu lassen und den Wärmeverlust nach außen zu verhindern.

Wintergarten - Typen

Wintergärten sind im Normalfall Anbauten, die hauptsächlich aus Glas bestehen und als Erweiterung des Wohnraums genutzt werden.

Moderne Wintergärten sind allerdings weit mehr als ein Glashaus. Mit Funktionsgläsern lassen sich komplexe Systeme für verschiedene Ansprüche umsetzen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kalt- und Warmwintergärten.

Erstere werden nicht beheizt und weisen eine geringere Dämmung auf. Sie eignen sich als Aufenthaltsbereiche im Frühling und Herbst sowie für das Überwintern von Pflanzen.

Warm- oder Wohnwintergärten sind mit einer Heizung ausgestattet und besser isoliert. Damit lassen sie sich das ganze Jahr über als Wohnraum nutzen.

 

Glasarten für Wintergärten

Für Kaltwintergärten kann Einscheibensicherheitsglas oder Verbundsicherheitsglas verwendet werden, wenn keine Wärmedämmung erforderlich ist. Das gilt im Besonderen für Glashäuser, in den Pflanzen überwintert werden sollen bzw. wenn sich die Besitzer in den Übergangsmonaten bei Sonneneinstrahlung darin aufhalten möchten.

Bei Warmwintergärten hingegen kommt Isolierglas zum Einsatz, das über eine wärmedämmende Beschichtung verfügt.

Je nach Anforderungen kann 2-fach Isolierglas mit einer Beschichtung oder 3-fach Isolierglas mit 2 Beschichtungen verbaut werden.

Durch die höhere Wärmedämmung eignen sich Warmwintergärten auch nachts und an nicht-sonnigen Tagen in der kühleren Jahreszeit als Aufenthaltsräume.

 

Vorteile von Wintergärten

Der Hauptvorteil von Wintergärten ist sicher, dass der Wohnraum erweitert und ein Bereich geschaffen wird, in dem man sich vor der Witterung geschützt aufhalten kann.

Durch den Einsatz von viel Glas profitiert man zusätzlich von hohem Lichteinfall und einer angenehmen Atmosphäre.

Dazu kommt die effiziente Nutzung der Sonnenenergie auf passive Weise.

Jeder Wintergarten ist im Prinzip ein Glashaus, in dem der Treibhauseffekt für angenehme Temperaturen sorgt.

Die Sonnenstrahlen erwärmen den Innenraum und die wärmedämmende Beschichtung der Gläser verhindert, dass diese wieder nach außen verloren geht.

Im Kaltwintergarten kann so im Herbst und Frühling die tief stehende Sonne genützt werden, um den Raum zu erwärmen. An sonnigen Tagen funktioniert das auch im Winter.

Je großflächiger die Glaselemente sind, desto größer ist der passive Energiegewinn.

Die Wärme durch die Sonne wird auch in Warmwintergärten genutzt. Die eingebaute Heizung muss nur aktiviert werden, wenn die Sonnenstrahlung zur Erwärmung des Raums nicht ausreicht.

Die beiden Heizmöglichkeiten ergänzen sich also und der Energieverbrauch kann niedrig gehalten werden.

Der Einsatz von Glas mit hohen Wärmeeffizienzwerten (Ug-Wert) lohnt sich auch bei beheizten Wintergärten. Für alle Wintergarten-Arten gilt: Je niedriger der sogenannte Ug-Wert der verwendeten Gläser ist, desto mehr Energie kann gespart werden. 

Mit dem richtigen Glas wird der Wintergarten in der kühleren Jahreszeit garantiert zum Wohlfühlraum, ohne dabei unnötige Energiekosten zu verursachen.