Schluss mit dem Lärm! – Ruhiger leben dank Schallschutzgläsern

Vor allem in dicht besiedelten Gebieten dringen die Geräusche von stark befahrene Straßen, Eisenbahnstrecken oder Flugzeugen in Innenräume ein. Sie werden nicht nur als äußerst störend empfunden. Schallschutzgläser schaffen Abhilfe.

Lärm – störend und ungesund

Eine laute Geräuschkulisse und störender Lärm sind nicht nur unangenehm. Sie beeinträchtigen auch nachweislich die Konzentration und die Gesundheit. Vor allem Schlafstörungen sind eine häufige Folge.

Außengeräusche gelangen vor allem durch die Fenster ins Gebäudeinnere. Daher wird der Fokus bei der Problemlösung vor allem auf die Verglasung gerichtet.

 

Schalldämmung von Gläsern

Wie gut Fenster den Lärm draußen halten können, hängt von verschiedenen Faktoren ab,

Eine Verbesserung der Schalldämmung kann erreicht werden durch:

  • Stärkere Glasdicken,
  • Zwischenschichten, wie z. B. spezielle PVB-Folien,
  • asymmetrische Scheibenaufbauten,
  • größere Scheibenzwischenräume,

Mehrfachverglasungen statt Einfachverglasungen

Einfach-Verglasungen findet man heutzutage nur mehr in älteren Gebäuden, in denen seit den letzten 20 Jahren die Fenster gewechselt wurden.

Die inzwischen üblichen Zweifach- oder Dreifach-Isoliergläser bieten bereits einen höheren Schallschutz als die Einfachgläser von früher. Bestimmend für die Schalldämmung sind die Dicke der Scheiben und die Größe des Luftzwischenraums zwischen den Gläsern.

Wichtig ist beim Einsatz von herkömmlichen Isoliergläsern, dass auch auf die Dichtigkeit der Fensterrahmen geachtet wird.

 

Schallschutzglas – der Profi gegen Lärm

Herkömmliches Isolierverglasungen weisen in der Regel einen Schalldämmwert von rund 30 dB auf.

Bedenkt man jedoch, dass bereits geringer Straßenverkehr einen Lärmpegel von 50 dB und eine Schnellstraße einen von 90 dB hat, wird klar, dass Mehrfachverglasungen für viele Gebäude in Ballungsräumen nicht ausreichend sind.

Hierfür bieten sich Schallschutzgläser an.

Dabei handelt es sich um Isoliergläser, die speziell auf die Schalldämmung optimiert werden.

An der Außenseite des Elementes befindet sich ein Verbundsicherheitsglas. Dieses besteht aus zwei Glasscheiben, sowie dazwischenliegender PVB-Folie bzw. Schallschutzfolie. Dadurch erhöht sich die Dicke der Verglasung und die Folie dämpft Schallwellen.

Der Scheibenzwischenraum zwischen kann zwischen 10 und 24 mm betragen. Dies sorgt dafür, dass Schallwellen gebrochen sowie Resonanzen vermindert werden und nicht ins Rauminnere gelangen.

Der Luftzwischenraum wird zumeist mit Gas (z. B. Argon oder Krypton) gefüllt. Dies bremst die Schallwellen noch besser als reine Luft. Dadurch wird die Lautstärke nochmals reduziert.

 

Schallschutzklassen

Schallschutzglas wird in sechs Schallschutzklassen eingeteilt.

Je höher die Klasse, desto höher ist auch die Schalldämmung.

Je nach Standort und Lärmbelastung kann zum Erreichen des gewünschten Schallschutzes die passende Klasse gewählt werden.

 

  • Schallschutzklasse 1 bietet ein Schalldämmmaß von 25 bis 29 dB
  • Schallschutzklasse 2 bietet ein Schalldämmmaß von 30 bis 34 dB
  • Schallschutzklasse 3 bietet ein Schalldämmmaß von 35 bis 39 dB
  • Schallschutzklasse 4 bietet ein Schalldämmmaß von 40 bis 44 dB
  • Schallschutzklasse 5 bietet ein Schalldämmmaß von 45 bis 49 dB
  • Schallschutzklasse 6 bietet ein Schalldämmmaß ≥ 50 dB

 

Schallschutzgläser