Glaseinhausungen – Schutz, ungehinderte Sicht und Lichteinfall

Glas lässt nicht nur Licht ins Innere, es kann auch als Abschirmung vor Witterungs- und Umwelteinflüssen dienen. Glaseinhausungen sind besondere Beispiele dafür. Sie bieten Schutz und erlauben, dass Kulturgüter auch im Winter sichtbar sind.

Die Funktion von Einhausungen

Mit Einhausungen werden schützende Elemente bezeichnet, die Bauteile komplett oder teilweise einkleiden.

Sie kommen zum Einsatz, um

  • Objekte vor schlechten Witterungsverhältnissen und Umwelteinflüssen zu schützen,
  • oder die Ausbreitung von Emissionen zu verhindern bzw. Lärm abzuschirmen.

 

Eingehauste Objekte

Viele historische Bauwerke, vor allem Brunnen, Marien- und Pestsäulen oder Statuen sind ständig der Witterung ausgesetzt. Vor allem im Winter machen ihnen Kälte und Niederschläge zu schaffen.

Häufig werden die Objekte in der kalten Jahreszeit mit Holzhüllen geschützt. Damit sind sie aber in dieser Zeit nicht mehr zu besichtigen.

Glaseinhausungen hingegen schützen die Kulturgüter vor der Witterung und allen Umwelteinflüssen und erlauben dabei den Blick darauf auch während des Winters.

Eine besondere Herausforderung bei der Planung von gläsernen Einhausungen sind die Sicherheitsanforderungen an die Tragstruktur und die Verbindungen.

Bei der Gestaltung werden neben quaderförmigen Einhausungen häufig Pyramiden geplant.

Ein besonders schönes Beispiel für eine Glaseinhausung ist die Glaspyramide in Mondsee, die Glas Gasperlmair für eine geschichtsträchtige Balanz-Schiebeleiter aus dem Jahr 1908 umgesetzt hat.