„Glas bedeutet mir sehr viel!“ – Glasbautechnikerin Cornelia F. im Interview

Cornelia F. absolviert derzeit ihre Gesellenjahre bei Glas Gasperlmair. Im Interview berichtet sie über ihren abwechslungsreichen Arbeitsalltag und was sie besonders beeindruckt.

Wie bist du zu Glas Gasperlmair gekommen?

Über das Internet!

Ich habe die Glasfachschule in Kramsach absolviert und wollte danach im Glasbereich bleiben. Deshalb habe ich im Internet recherchiert und bin auf Glas Gasperlmair gestoßen und konnte hier dann tatsächlich zu arbeiten anfangen können. Zuerst war ich in der Montage tätig. Das hat mir auch gefallen, war aber wirklich anstrengend. Ich musste jeden Tag Überstunden machen und für mich als Berufseinsteigerin war das schon sehr belastend.
Deshalb bin ich dann auch in die Produktion gewechselt.

 

Was machst du bei Glas Gasperlmair? Was sind deine Aufgaben?

Ich arbeite in der Biegehalle als Glaserin. Allerdings bin ich auch immer wieder zum Helfen in der Abteilung für Qualitätssicherung. Dort mache ich die Prüfungen. Also ich prüfe zum Beispiel das Molekularsieb oder Dichtstoffe, ob da alles passt, damit in der Produktion dann alles ordnungsgemäß abläuft.

Wenn Probleme auftreten, sorge ich dafür, dass sie sofort gelöst werden und gebe dem Schichtleiter der betroffenen Linie Bescheid.

 

Was gefällt dir an der Arbeit bei Glas Gasperlmair?

Mir macht Glas viel Freude. Das ist einfach die Voraussetzung, wenn man hier in der Produktion tätig ist.

Ich komme wirklich jeden Tag gerne zur Arbeit. Ich mag es, weil jeder Tag anders ist. Entweder muss ich eine Isoglasscheibe als gebogenen Scheibe machen, oder VSG oder ich bin in der Abteilung für Qualitätssicherung. Das ist abwechslungsreich und spannend.

 

Wie würdest du die Arbeitsatmosphäre bei Glas Gasperlmair beschreiben? Und wie geht es dir als Frau in einem typischen Männerberuf?

Also ich arbeite wirklich hauptsächlich mit Männern zusammen und nur ganz, ganz selten mit Frauen. Aber das stört mich nicht. Ich werde nicht anders behandelt. Eher wollen mir die Männer die Arbeit abnehmen. Ich will natürlich selbst arbeiten. Aber wenn eine Scheibe wirklich zu schwer ist und ich nicht mithelfen kann, dann ist die Unterstützung durch die Männer super.

Die anderen Mitarbeiter sind auch alle sehr nett. Das passt super.

Mit meinem Abteilungsleiter arbeite ich sehr eng zusammen, in der Biegehalle sind wir insgesamt nur zu dritt. Da ist es natürlich fein, dass wir uns gut verstehen.

 

Was ist dein Lieblingsbereich in der Arbeit?

Am allermeisten das mit dem gebogenen Glas. Wenn man davon berichtet, dann staunen die Leute. Mir gefällt es, davon zu erzählen.

 

Was zeichnet Glas Gasperlmair deiner Meinung nach als Arbeitgeber aus?

Ich bin sehr beeindruckt und habe hohen Respekt davor, wie Herr Gasperlmair das Unternehmen von den ganz kleinen Anfängen bis zur heutigen Größe entwickelt hat

und dass er das noch immer selbst führt.

Ich könnte das zum Beispiel nicht.

 

Wo siehst du dich in der Zukunft?

Ich bin noch sehr jung, mit 22 Jahren steht mir alles offen. Ich kann mich zum Beispiel zum Meister weiterbilden.

Zuhause habe ich außerdem eine Kunstwerkstatt errichtet. Der technische Bereich alleine ist mir zu wenig. Und das Kreative ist eine tolle Ergänzung. Da kann ich Schüsseln machen, das bereitet mir große Freude. Glas bedeutet mir sehr viel. Im Moment bin ich jedenfalls sehr glücklich bei Glas Gasperlmair.

 

Glaserin Cornelia F. in der Biegehalle